Salzburg: Betrüger soll mit gefälschten Identitätsnachweisen über 100.000 Euro abgehoben haben
Ein 55-Jähriger muss sich in Salzburg vor Gericht verantworten, weil er angeblich mit gefälschten Papieren in fremde Konten eingedrungen und über 100.000 Euro erbeutet hat.

Salzburg: Betrüger soll mit gefälschten Identitätsnachweisen über 100.000 Euro abgehoben haben
Ein 55-Jähriger muss sich in Salzburg vor Gericht verantworten, weil er angeblich mit gefälschten Papieren in fremde Konten eingedrungen und über 100.000 Euro erbeutet hat. Der ORF berichtete zuerst über den Fall. Der Schwindel wurde erst nach mehreren gelungenen Transaktionen entdeckt. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Beschuldigten bis zu zehn Jahre Gefängnis.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, in insgesamt zwölf Geldinstituten aufgetaucht zu sein und sich dort als rechtmäßiger Kontobesitzer ausgegeben zu haben. Mithilfe gefälschter Ausweise brachte er die Schalterangestellten dazu, ihm Bargeld auszuhändigen. Wie der Verdächtige die Bankmitarbeiter ohne gültige Kontonummer oder Karte hinters Licht führen konnte, ist bislang ungeklärt.
Die Strategie des Mannes erwies sich als höchst lukrativ: Bei jeder einzelnen Transaktion ließ er sich laut Anklage Summen zwischen 5.000 und 10.000 Euro in bar geben. Insgesamt versuchte er auf diesem Weg, fast 130.000 Euro zu erschleichen. In elf Fällen versagten die Kontrollmechanismen der Banken – die Angestellten zahlten zusammen 109.000 Euro aus. Nur ein einziges Kreditinstitut wurde rechtzeitig misstrauisch und lehnte die Auszahlung ab.
Quelle: salzburg24
Source: Google News AT — Crime (de)