158 Euro mit fingierten Pfandbonds ergaunert: Prozess in Klagenfurt
Ein Mann muss sich am Klagenfurter Landesgericht wegen schweren Diebstahls verantworten. Ihm wird vorgeworfen, mit erfundenen Pfandbelegen 158 Euro aus einer Kasse entwendet zu haben.

158 Euro mit fingierten Pfandbonds ergaunert: Prozess in Klagenfurt
Am Landesgericht Klagenfurt steht am Montag, dem 6. Juli 2026, ein 38-Jähriger vor Gericht. Die Anklage wirft ihm schweren Diebstahl vor. Der Beschuldigte soll sich im Herbst 2025 durch gefälschte Pfandbelege Bargeld erschlichen haben.
Der Vorfall ereignete sich in einem Geschäft, in dem der Mann zum fraglichen Zeitpunkt beschäftigt war. Um an das Geld zu gelangen, soll er Zugangscodes genutzt haben, die eigentlich nur der Führungsebene vorbehalten waren. Mit diesen Codes öffnete er dem Vernehmen nach die Kasse. Anschließend buchte er fingierte Pfandbonds ein und entnahm der Kasse 158 Euro in bar.
Die Anklagebehörde geht von einem Diebstahl in schwerem Fall aus. Der Betrag mag vergleichsweise gering erscheinen, doch die Art und Weise der Tat – der Einsatz von Zugangscodes und die absichtliche Falschbuchung – rechtfertige nach Auffassung der Staatsanwaltschaft die Qualifizierung als schwerer Diebstahl.
Wie 5min.at berichtet, wird der Prozess am kommenden Montag eröffnet. Für den Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung, bis ein rechtskräftiges Urteil vorliegt.
Source: Google News AT — Crime (de)