Erfundener Raubüberfall in Wien-Donaustadt: 33-Jähriger erstattete Falschanzeige

Ein Wiener erfand Mitte Mai einen Raubüberfall am Zigarettenautomaten – tatsächlich hatte er seine Geldbörse verloren. Er gestand und wurde angezeigt.

Erfundener Raubüberfall in Wien-Donaustadt: 33-Jähriger erstattete Falschanzeige

Falschanzeige nach verlorenem Portemonnaie: Wiener erfindet Überfall

Ein vermeintlicher Raubüberfall in Wien-Donaustadt hat sich als dreiste Falschanzeige entpuppt. Wie die Kronen Zeitung berichtet, meldete ein 33-jähriger Wiener Mitte Mai bei der Polizei, von einem Unbekannten bedroht und ausgeraubt worden zu sein.

Laut seiner ursprünglichen Schilderung soll der Mann an einem Zigarettenautomaten von einer unbekannten Person unter Druck gesetzt worden sein. Der angebliche Täter habe ihn gezwungen, seine Geldbörse mit einem größeren Bargeldbetrag herauszugeben, und sei anschließend auf einem E-Scooter geflüchtet.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle Nord, brachten rasch eine andere Wahrheit ans Licht. Der geschilderte Überfall war demnach frei erfunden – der 33-Jährige hatte seine Geldbörse schlicht verloren und erstattete die Anzeige, um auf diesem Weg an das verlorene Geld zu gelangen.

Im Zuge der polizeilichen Befragung zeigte sich der Mann schließlich geständig. Er wurde wegen Vortäuschens einer mit Strafe bedrohten Handlung auf freiem Fuß angezeigt.

Source: Kronen Zeitung