Wiener Einsatzgruppe nimmt fünf mutmaßliche Drogenhändler fest

Bei zwei Einsätzen in Wien konnten Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität fünf Verdächtige festnehmen. Dabei wurden insgesamt rund 70 Kilogramm Marihuana und mehr als sieben Kilogramm Kokain sichergestellt.

Wiener Einsatzgruppe nimmt fünf mutmaßliche Drogenhändler fest

Wiener Einsatzgruppe nimmt fünf mutmaßliche Drogenhändler fest

Die Wiener Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) hat bei zwei getrennten Aktionen insgesamt fünf Personen festgenommen. Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten große Mengen an Betäubungsmitteln sowie Bargeld.

Erster Zugriff im 15. Bezirk

Am 25. April gegen 18:30 Uhr beobachteten Zivilfahnder in Rudolfsheim-Fünfhaus ein verdächtiges Treffen. Ein 27-jähriger Mann aus Montenegro übergab einem 26-jährigen Libyer eine schwere Tasche. Kurz darauf stieß ein 27-jähriger Algerier hinzu. Als die drei in ein Taxi steigen wollten, griffen die Beamten ein.

In der Tasche befanden sich 1,1 Kilogramm Marihuana. Bei dem Libyer fanden die Ermittler außerdem Kokain, Bargeld und Pfefferspray. Bei einer anschließenden Hausdurchsuchung in der Wohnung des Montenegriners stießen die Polizisten auf weitere 68,9 Kilogramm Marihuana sowie 3.000 Euro in bar.

Zweiter Zugriff am Kardinal-Nagl-Platz

Am 10. Mai gegen 18:15 Uhr beobachteten Fahnder an der U-Bahn-Station Kardinal-Nagl-Platz im 3. Bezirk, wie ein 49-jähriger Serbe einem 28-jährigen Landsmann ein Sackerl übergab. Die Beamten schritten sofort ein und fanden darin 152 Gramm Kokain sowie Bargeld.

Bei weiteren Wohnungsdurchsuchungen kamen zusätzlich 6,7 Kilogramm Kokain zum Vorschein. Auffällig war, dass bei einer der Wohnungen bereits Einbruchspuren an der Tür festgestellt wurden. Unbekannte hatten offenbar versucht, das Rauschgift vor der Polizei an sich zu bringen. Dieser Vorfall wird nun gesondert untersucht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden alle fünf Verdächtigen in die Justizanstalt eingeliefert.

Quelle: Wiener Bezirksblatt

Source: Google News AT — Crime (de)