WKStA erhebt neue Anklage gegen inhaftierten Signa-Gründer Benko

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft hat gegen Rene Benko erneut Anklage erhoben. Der in U-Haft sitzende Unternehmer wird nun auch des schweren Betrugs und der betrügerischen Krida beschuldigt.

WKStA erhebt neue Anklage gegen inhaftierten Signa-Gründer Benko

WKStA erhebt neue Anklage gegen inhaftierten Signa-Gründer Benko

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat gegen Rene Benko eine weitere Anklage erhoben. Der 47-jährige Gründer des Immobilienimperiums Signa, der seit Jänner 2025 in Untersuchungshaft sitzt, muss sich nun auch wegen schweren Betrugs sowie betrügerischer Krida vor Gericht verantworten.

Die zuständigen Ermittler haben die Anklageschrift beim Landesgericht Innsbruck eingereicht. Dies gab die WKStA am Dienstag bekannt. Das neue Verfahren reiht sich in den umfangreichen Signa-Komplex ein, gegen den bereits mehrere Strafverfahren laufen.

Benko befindet sich seit Beginn des Jahres in Haft. Mit der jüngsten Anklage werden die Vorwürfe gegen den früheren Immobilienunternehmer deutlich ausgeweitet. Über die bereits bekannten Verdachtsmomente der Untreue hinaus wirft ihm die Anklagebehörde nun auch vor, durch arglistige Täuschung fremdes Vermögen erschlichen zu haben.

Die eingereichte Anklage ist noch nicht rechtskräftig. Das zuständige Gericht muss nun prüfen, ob die Vorwürfe zur Hauptverhandlung zugelassen werden.

Quelle: ORF

Source: ORF