Taxifahrer in Leoben attackiert: Rechtsextreme Kader unter Tatverdacht

Nach einem gewaltsamen Überfall auf einen Taxler in der Steiermark stehen führende Funktionäre der Identitären Bewegung im Fokus der Justiz. Der Chauffeur hatte zuvor Mitfahrer wegen NS-Parolen des Wagens verwiesen.

Taxifahrer in Leoben attackiert: Rechtsextreme Kader unter Tatverdacht

Taxifahrer in Leoben attackiert: Rechtsextreme Kader unter Tatverdacht

Ein Taxi-Chauffeur wurde in der steirischen Stadt Leoben Opfer eines heftigen Überfalls. Der Mann hatte zuvor Insassen seines Fahrzeugs hinausgewiesen, nachdem diese NS-Parolen wie "Sieg Heil" gerufen hatten. Kurz darauf soll es zu der körperlichen Attacke gekommen sein.

Die Ermittlungsbehörden stehen nun vor brisanten Erkenntnissen. Laut APA sollen bei den Beschuldigten hochrangige Aktivisten der rechtsextremen Identitären Bewegung Österreich (IBÖ) sein. Diese Angaben wurden von der Staatsanwaltschaft bestätigt. Bereits vor der offiziellen Meldung lagen dem STANDARD entsprechende Hinweise vor. Demnach soll auch ein früherer Mitarbeiter des FPÖ-Parlamentsklubs an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein.

Der Zwischenfall fand vor rund vierzehn Tagen im Umfeld eines Burschenschafter-Treffens statt und erregte bundesweit Aufsehen. Die IBÖ ist in der Vergangenheit wiederholt durch gewalttätige Aktionen aufgefallen.

Quelle: DER STANDARD

Source: Der Standard