Betrüger verschicken E-Mails mit erfundenen Kinderporno-Vorwürfen
Kriminelle versenden derzeit betrügerische E-Mails, in denen sie Empfängern unter anderem Kinderpornografie vorwerfen und zur Zahlung von Schweigegeld auffordern.

Betrüger verschicken E-Mails mit erfundenen Kinderporno-Vorwürfen
Unbekannte Täter versenden derzeit betrügerische E-Mails, in denen sie den Empfängern schwere Straftaten wie Kinderpornografie, Pädophilie und exhibitionistische Handlungen vorwerfen. Die Nachrichten sind so gestaltet, dass sie wie amtliche Schreiben wirken.
Der Absender gibt sich als "General Jean-Philippe Lecouffe" aus und behauptet, Brigadekommandant bei Europol zu sein. In der Mail heißt es, ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden. Den Empfängern wird eine Frist von 48 Stunden gesetzt, um per E-Mail Stellung zu nehmen. Wer antwortet, soll mit Festnahme, Eintragung in ein Register für Sexualstraftäter und Weitergabe der Daten an Medien gedroht werden.
Das Ziel der Betrüger ist es, die Angeschriebenen einzuschüchtern und zur Zahlung von sogenanntem "Buß- oder Schweigegeld" zu bewegen. Die Taten, für die Geld verlangt wird, wurden jedoch nie begangen.
Die Polizei rät dringend: Solche Mails sollten gelöscht und keinesfalls beantwortet werden. Auch wenn der Absender einen klingenden Namen und einen hohen Titel trägt, bedeutet das nicht, dass das Schreiben seriös ist. Oft wirken auch die Homepage- oder Mail-Adressen ungewöhnlich.
Quelle: Kronen Zeitung
Source: Google News AT — Crime (de)