Frau aus Tirol um mehr als 10.000 Euro geprellt
Eine 50-Jährige aus dem Brixental fiel auf ein gefälschtes Heimarbeit-Angebot herein und überwies Betrügern innerhalb weniger Tage einen fünfstelligen Betrag.

Frau aus Tirol um mehr als 10.000 Euro geprellt
Im Brixental ist eine 50-jährige Einheimische Opfer eines Online-Schwindels geworden. Innerhalb einer einzigen Woche transferierte sie über zehntausend Euro an Kriminelle. Darüber berichtet die Kronen Zeitung.
Am zweiten Juli stieß die Geschädigte auf einer Plattform für soziale Netzwerke auf eine Anzeige, die flexible Heimarbeit versprach. Sie meldete sich daraufhin bei dem Anbieter und tauschte sich kurz über das Netzwerk aus. Eine fremde Person schickte ihr darauf einen Weblink mit der Aufforderung, ein Profil anzulegen.
Als Köder diente ein vermeintlich lukratives Geschäftsmodell: Für das Bewerten von Beiträgen sollte sie angeblich mehr verdienen, als sie selbst einsetzen musste. In einer fingierten Gruppe erhielt sie dann Arbeitsaufträge und Ratschläge zur Bezahlung. Alles wirkte seriös, doch es war Täuschung.
Plötzlich erhielt die Tirolerin die Warnung, ihr Profil werde blockiert – angeblich wegen eines Fehlers bei einer erledigten Aufgabe. Statt abzubrechen, ließ sie sich unter Druck setzen und schickte einen vierstelligen Eurobetrag auf ein Konto im Ausland.
Erst danach wandte sie sich an die Exekutive. Doch der Schaden hatte sich bereits weiter erhöht. Nach nur sieben Tagen belief sich der Verlust auf einen fünfstelligen Betrag, der wohl unwiederbringlich verloren ist.
Source: Google News AT — Crime (de)