Online-Betrug: 37-Jähriger verkaufte Handys, lieferte aber nicht

Ein Mann aus dem Burgenland soll zehn Käufer um Geld gebracht haben, indem er Elektronik im Internet feilbot und nach Zahlungseingang verschwand.

Online-Betrug: 37-Jähriger verkaufte Handys, lieferte aber nicht

Online-Betrug: 37-Jähriger verkaufte Handys, lieferte aber nicht

Ein Mann aus dem Bezirk Oberwart im Burgenland soll über ein digitales Handelsportal Waren feilgeboten haben, die er niemals verschickte. Die Justizbehörde in Wels führt gegen den 37-Jährigen ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Betrug.

In der Zeit vom 9. bis 11. März soll der Beschuldigte ein Mobiltelefon sowie ein Haushaltsgerät im Netz zum Erwerb angepriesen haben. Zehn Interessenten schlossen einen Kauf ab und überwiesen den Kaufpreis per digitaler Banküberweisung. Darunter befanden sich drei Personen aus Oberösterreich, konkret aus den Bezirken Linz, Steyr und Vöcklabruck.

Nach Erhalt der Zahlungen soll der Verdächtige vorgegeben haben, die Artikel zu versenden. Stattdessen brach er die Kommunikation zu den Geschädigten ab. Der finanzielle Schaden liegt nach Angaben der Fahnder im mittleren vierstelligen Bereich.

Die Ermittler konnten den Verdächtigen durch aufwändige Recherchen ausmachen. Die Anzeige erfolgte durch die Staatsanwaltschaft Wels, wobei der Mann auf freiem Fuß bleibt.

Quelle: Oberösterreichische Nachrichten

Source: Google News AT — Crime (de)