Phishing-Betrug in Salzburg: Vier Verdächtige nach 55.000-Euro-Schaden angezeigt
Eine 63-jährige Salzburgerin verlor über 55.000 Euro nach einem Phishing-Angriff. Vier Verdächtige wurden ausgeforscht, nur 2.600 Euro konnten zurückerstattet werden.

Phishing-Angriff auf Salzburgerin: Vier Tatverdächtige ausgeforscht
Nach einem Phishing-Angriff mit einem Schaden von mehr als 55.000 Euro hat die Polizei vier Verdächtige ausgeforscht, berichtet krone.at. Die Ermittlungen dauerten mehrere Monate.
Im November erhielt eine damals 63-jährige Salzburgerin eine SMS, die angeblich zur Erneuerung ihrer ID Austria aufforderte. Kurz darauf meldete sich ein falscher Bankmitarbeiter, der sogar den Namen ihrer echten Beraterin kannte, und brachte die Frau dazu, TAN-Codes zu bestätigen. So verschafften sich die Täter Zugang zu ihrem Konto.
Bankdaten zeigten, dass der Großteil des Geldes binnen weniger Stunden abgehoben wurde. Überwachungsvideos an den Bankomaten zeigten zwei stark vermummte Personen bei den Abhebungen. Nur 2.600 Euro konnten von den Behörden sichergestellt und der Geschädigten zurücküberwiesen werden.
Im Zuge der Ermittlungen forschten die Behörden vier Inhaber österreichischer Empfängerkonten aus: einen 38-jährigen Armenier, einen 27-jährigen Slowaken, einen 22-jährigen Österreicher und einen 19-jährigen Syrer. Alle vier werden auf freiem Fuß angezeigt.
Source: Google News AT — Crime (de)