Tödliche Attacke in Wiener Grünanlage – Unbekannte flüchteten auf E-Scootern
In Donaustadt erlag ein Mann seinen schweren Verletzungen nach einem nächtlichen Übergriff in einem Park. Die mutmaßlichen Angreifer entkamen auf Elektro-Tretrollern, die Identität des Verstorbenen ist noch nicht endgültig geklärt.

Tödliche Attacke in Wiener Grünanlage – Unbekannte flüchteten auf E-Scootern
In der Nacht zum Sonntag kam es in einer Parkanlage im 22. Wiener Gemeindebezirk zu einem tödlichen Gewaltverbrechen. Ein bisher nicht zweifelsfrei identifizierter Mann wurde bei einem nächtlichen Übergriff so schwer verletzt, dass er trotz medizinischer Versorgung im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.
Der Vorfall ereignete sich am späten Samstagabend in der Umgebung der Zieritzgasse. Der später Verstorbene hielt sich gemeinsam mit einer 33-jährigen Frau in der Grünanlage auf. Auf die beiden trafen zwei Personen zu, die sich auf Elektro-Tretrollern fortbewegten. Zwischen den Gruppen entwickelte sich ein Streit, der in körperliche Gewalt mündete.
Einer der Unbekannten soll den Mann mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Auch die weibliche Begleiterin wurde attackiert und gezwungen, Bargeld herauszugeben. Als Polizeistreifen am Ort eintrafen, lag der Schwerverletzte regungslos im Rasen. Rettungskräfte versuchten noch, ihn zu reanimieren, doch der Transport in ein Krankenhaus vermochte den Tod nicht abzuwenden.
Die 33-Jährige erklärte, die genaue Identität ihres Begleiters nicht zu kennen. Das Landeskriminalamt Wien leitet die Ermittlungen. Polizeisprecher Philipp Haßlinger teilte mit, dass umfassende Nachforschungen in alle Richtungen geführt würden, unter anderem durch Spurensicherung, gerichtsmedizinische Untersuchung und Befragung von Zeugen.
In einem weiteren aktuellen Fall mit tödlichem Ausgang in der Bundeshauptstadt gibt es ebenfalls keine neuen Erkenntnisse. Am Donnerstagabend wurde eine 70-jährige Bewohnerin mit mehreren Stichwunden in ihrer Wohnung in Mariahilf entdeckt. Die Ermittlungen des LKA Wien überschreiten die Landesgrenzen.
Quelle: DiePresse.com
Source: Google News AT — Crime (de)