Burgenland: Mann schüchterte Stiefkind mit Elektroschocker ein
Ein 41-Jähriger aus dem Burgenland wurde in Eisenstadt zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. Er setzte einen Elektroschocker ein, um seinen achtjährigen Stiefsohn beim Lernen zu beeinflussen.

Burgenland: Mann schüchterte Stiefkind mit Elektroschocker ein
Im Jahr 2019 setzte ein Burgenländer einen Elektroschocker ein, um seinen achtjährigen Stiefsohn zu disziplinieren. Nun wurde der 41-Jährige in Eisenstadt dafür verurteilt.
Der Bub musste die erste Klasse wiederholen. Wenn er bei den Hausaufgaben nicht mitmachte, stand der Stiefvater mit einem als Taschenlampe getarnten Gerät hinter ihm. Es gab Geräusche, die den Jungen in Angst versetzten.
Der heute 16-Jährige sagte vor Gericht, er sei zwar nie direkt berührt worden, habe aber große Furcht empfunden. Einmal habe er sogar geweint.
Der Angeklagte gab zu, das Gerät benutzt zu haben. Er meinte jedoch, es sei ein Scherzartikel gewesen. Er habe nur gewollt, dass der Junge lernt. Er sei der Ruhepol in der Familie gewesen.
Das Gericht verhängte drei Monate Haft auf Bewährung für drei Jahre. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Quelle: Kronen Zeitung
Source: Google News AT — Crime (de)