14-Jährige erstach Pensionistin am Wiener Friedhof: Prozess offenbart grausame Details

Ein Teenager-Mädchen tötete am Baumgartner Friedhof eine 64-jährige Frau durch 82 Messerstiche. Der Prozess in Wien offenbarte schockierende Hintergründe.

14-Jährige erstach Pensionistin am Wiener Friedhof: Prozess offenbart grausame Details

14-Jährige erstach Pensionistin am Wiener Friedhof: Prozess offenbart grausame Details

Am 25. Februar geschah in Wien ein Verbrechen, das die Stadt erschütterte. Ein 14-jähriges Mädchen griff auf dem Baumgartner Friedhof eine ihr völlig unbekannte 64-jährige Frau mit einem Messer an und tötete sie. Der darauffolgende Prozess am Landesgericht enthüllte erschreckende Details, wie der falter berichtet.

Die Angeklagte, deren Identität geschützt wird, stach laut einem Gerichtsgutachter 82 Mal auf das Opfer ein. Die meisten Verletzungen trafen Kopf und Hals. Die Frau starb noch am Tatort. Das Mädchen fotografierte ihr blutüberströmtes Opfer und schickte das Bild an Bekannte. Auf die Frage der Richterin, warum sie so viele Stiche ausführte, antwortete die Jugendliche emotionslos: Sie habe gewollt, dass die Frau schnell verblute.

Die Staatsanwaltschaft räumte ein, dass die Tat unstrittig sei. Im Mittelpunkt des Verfahrens stand die Frage der Zurechnungsfähigkeit. Die Angeklagte, eine österreichische Staatsbürgerin, weist eine belastete Vorgeschichte auf. Sie erlebte Gewalt, stand unter Betreuung der Stadt Wien und lebte zum Tatzeitpunkt in einer betreuten Wohngemeinschaft für Jugendliche mit schweren psychischen Problemen.

Schon vor der Tat äußerte das Mädchen gegenüber einem Psychiater und einer Freundin, dass es den inneren Drang verspüre, Menschen zu töten. Auch von Kannibalismus-Fantasien berichtete sie. In sozialen Medien konsumierte sie zahlreiche Gewaltvideos und True-Crime-Inhalte. Am Tatmorgen verließ sie die Wohngemeinschaft, kaufte Beruhigungsmittel und steuerte anschließend den Friedhof an. Das Tatwerkzeug hatte sie bereits eine Woche zuvor in einem Waffengeschäft erworben.

Im Gerichtssaal verstanden Zuschauer nicht, wie eine so junge Person zu einer derart brutalen Tat fähig sein konnte. Eine Anwesende sagte, sie gehe seit diesem Tag nicht mehr allein auf Friedhöfe. Andere fragten sich, ob die Betreuung versagt habe. Das psychiatrische Gutachten wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit verlesen.

Source: Google News AT — Crime (de)