Mord an Linzer Immobilienmakler: Ermittler nach 20 Wochen ohne heiße Spur
20 Wochen nach dem Mord an einem 49-jährigen Makler in Linz tappt die Polizei weiter im Dunkeln. Laut krone.at gibt es bislang keine konkreten Täterhinweise.

Kein Durchbruch: Linzer Maklermord weiter ungeklärt
Zwanzig Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines 49-jährigen Immobilienmaklers in seiner Penthouse-Wohnung in der Linzer Harrachstraße hat das Landeskriminalamt Oberösterreich noch keinen Täter ermittelt. Wie krone.at berichtet, gibt es trotz umfangreicher Ermittlungsbemühungen bislang keine verwertbaren Spuren.
Den Leichnam hatte ein Bruder des Opfers am 19. Jänner entdeckt – zwei Tage nach der mutmaßlichen Tatnacht. Aufmerksam wurde ein Nachbar, weil die Beagle-Hündin des Maklers namens „Lilly" herrenlos im Stiegenhaus umherirrte.
Die Obduktion ergab ein düsteres Bild: Das Opfer war an Händen und Beinen gefesselt und wies Verletzungen auf, die auf gezielte Folterungen hindeuten. Als Todesursache wurde ein Schädel-Hirn-Trauma infolge stumpfer Gewalt festgestellt. In der Wohnung sicherten die Ermittler zudem Suchtgift in einer Menge, die über den Eigenbedarf hinausging.
Dem Makler werden Verbindungen zur Drogen- und Rotlichtszene nachgesagt. In der Tatnacht wurden zwei Pizzen bestellt – mit wem er gegessen hat, ist bis heute ungeklärt. Das Mobiltelefon des Opfers blieb verschwunden; die Auswertung von Funkdaten lieferte ebenfalls keine entscheidenden Hinweise.
„Es gibt nichts Neues", sagte LKA-Chef Gottfried Mitterlehner knapp. Zu laufenden Ermittlungsschritten äußerte er sich nicht weiter, bezeichnete den Fall jedoch als „harte Nuss". Das Gutachten eines Profilers steht noch aus.
Source: Google News AT — Crime (de)