Zürcher Polizei verzeichnet mehrere schwere Delikte: Geiselnahme, Schusswaffeneinsatz und Brand

Die Kantonspolizei Zürich hat in der vergangenen Woche mehrere ernste Straftaten aufgeklärt oder bearbeitet, darunter eine Freiheitsberaubung in Wallisellen sowie einen Schusswechsel in Bülach.

Zürcher Polizei verzeichnet mehrere schwere Delikte: Geiselnahme, Schusswaffeneinsatz und Brand

Zürcher Polizei verzeichnet mehrere schwere Delikte: Geiselnahme, Schusswaffeneinsatz und Brand

Die Kantonspolizei Zürich hat in der vergangenen Woche mehrere ernste Straftaten aufgeklärt oder bearbeitet, darunter eine Freiheitsberaubung in Wallisellen sowie einen Schusswechsel in Bülach.

Mann in Wallisellen verschleppt

Am Montagabend fiel in Wallisellen ein Mann vier ihm bekannten Personen zum Opfer. Die Gruppe bedrohte ihn und zwang ihn, gemeinsam mit ihnen in ein Auto zu steigen. Anschliessend transportierten sie das Opfer nach Winterthur. In der Nacht auf Dienstag erreichte die Polizei gegen 2 Uhr ein Hinweis, dass sich in einer Wohnung in Winterthur ein Mann gegen seinen Willen aufhielt. Beamte der Stadtpolizei Winterthur befreiten das Opfer aus der Lage. Die zuständige Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Zürich führen nun Ermittlungen zu den Hintergründen, den Tätern und dem genauen Ablauf. Die Suche nach den Verdächtigen dauert an.

Feuergefecht in Bülach

Am späten Dienstagabend kam es in Bülach zu einer Konfrontation zwischen mehreren Individuen, bei der mindestens eine Schusswaffe zum Einsatz kam. Nach den bisher vorliegenden Informationen blieben alle Beteiligten unverletzt. Die Kontrahenten waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Im Bereich der Schaffhauser- und Winterthurerstrasse stiessen die Beamten auf zwei Autos sowie mehrere leere Patronenhülsen. Fachleute des Forensischen Instituts Zürich sichern weiterhin Beweise am Tatort. Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei ermitteln zu den Tätern, dem Motiv und dem genauen Hergang. Die Fahndung läuft.

Wohnungsbrand in Zürich Kreis 4

Ebenfalls am Montagabend brach in einer Wohnung an der Kochstrasse im Kreis 4 ein Feuer aus. Die Feuerwehr musste mehrere Bewohner aus dem Gebäude evakuieren. Ein Teil der Geretteten wurde zur weiteren Behandlung ins Spital gebracht. Der Alarm ging kurz vor 17.30 Uhr ein. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen nach der Räumung des Hauses schnell unter Kontrolle bringen. Neun Personen wurden vor Ort von Sanitätern versorgt. Fünf von ihnen mussten mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Mehrere Dutzend Mieter verloren vorübergehend ihr Zuhause. Die Stadtpolizei hilft den Betroffenen bei der Suche nach einer Notunterkunft. Die Ursache des Brandes ist noch ungeklärt und wird untersucht.

Quelle: Neue Zürcher Zeitung

Source: NZZ