Kosovarischer Mann nach tödlicher Attacke auf Partnerin zu 20 Jahren verurteilt

Ein aus Deutschland stammender Mann wurde vom Waadtländer Kantonsgericht zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er seine Lebensgefährtin in Vevey getötet hatte.

Kosovarischer Mann nach tödlicher Attacke auf Partnerin zu 20 Jahren verurteilt

Kosovarischer Mann nach tödlicher Attacke auf Partnerin zu 20 Jahren verurteilt

Das Kantonsgericht Waadt hat einen Mann, der in Deutschland lebte und die kosovarische Staatsbürgerschaft besitzt, wegen Tötung seiner Partnerin zu zwei Jahrzehnten Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte genau diese Strafe beantragt. Die Richter sahen eine geringfügige Schuldreduktion als gegeben an.

Neben der Freiheitsstrafe ordneten die Richter eine psychiatrische Behandlung im geschlossenen Rahmen an und beschlossen die Landesverweisung des Verurteilten. Während der Verlesung des Urteils in albanischer Sprache blieb der Angeklagte reglos.

Der vorsitzende Richter wies auf die außergewöhnliche Härte der Tat hin. Er sprach von unfassbarer Gewalt und überwältigender Verantwortung des Täters. Dieser habe seine Kontrolle über das Opfer selbst dann nicht aufgeben wollen, als dies deren Tod bedeutete – ein typisches Merkmal bei Tötungsdelikten an Frauen durch Partner oder Ex-Partner.

Die Bluttat geschah im Frühjahr 2023 in Vevey. Seit 2020 unterhielten der Täter und die damals 38-jährige Frau eine Beziehung auf Distanz. Der Mann war kurz zuvor zu Besuch bei ihr angekommen. Streitigkeiten, Eifersucht und sein Kontrollbedürfnissen hatten die Verbindung belastet.

Im Verlauf eines heftigen Disputs stach er die Frau wiederholt mit einer verbotenen Waffe, einem Ring mit eingebautem Messer. Zusätzlich zum Mord sprach das Gericht eine Verurteilung wegen Verstoßes gegen das schweizerische Waffengesetz aus.

Quelle: Watson

Source: Google News CH — Crime (de)