Messerangriff auf Bahnhof Winterthur: Drei Personen verletzt
Ein 31-Jähriger mit schweizerisch-türkischem Pass hat am Donnerstag auf dem Bahnhof Winterthur drei Menschen niedergestochen. Die Ermittler bewerten die Tat als terroristisch motiviert.

Messerangriff auf Bahnhof Winterthur: Drei Personen verletzt
Am Donnerstag kam es auf dem Bahnhof Winterthur im Kanton Zürich zu einer blutigen Attacke. Ein 31-jähriger Mann griff dort mit einer Klinge drei Menschen an. Bei mindestens einem der Opfer handelt es sich um schwere Verletzungen.
Die Kantonspolizei Zürich konnte den Täter noch am Tatort festnehmen. Es handelt sich um einen Schweizer Staatsbürger, der zusätzlich die türkische Staatsangehörigkeit besitzt. Nach Angaben der Behörden bewerten die Ermittler die Gewalttat als terroristisch motiviert. Radikalisierung und Extremismus gelten als treibende Kräfte hinter der Aktion.
Augenzeugen berichteten gegenüber dem Boulevardblatt «Blick», der Angreifer habe während der Tat religiöse Parolen gerufen. Dabei soll er wiederholt «Allahu akbar» geschrien haben – ein arabischer Ausruf, der im religiösen Kontext verwendet wird.
Die Rettungskräfte versorgten die drei Verletzten und brachten sie in medizinische Behandlung. Über den aktuellen Gesundheitszustand der Opfer machten die Behörden zunächst keine näheren Angaben. Die Polizei sicherte Spuren am Bahnhof und leitete Ermittlungen ein.
Der Vorfall sorgte für Aufsehen in der Region. Winterthur, die sechstgrösste Stadt der Schweiz, erlebte in den vergangenen Jahren bereits mehrere Vorfälle mit gewalttätigem Hintergrund. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei arbeiten daran, die genauen Umstände und das Motiv des 31-Jährigen zu klären.
Quelle: Lidové noviny
Source: Lidovky.cz