Betrug im Kanton Schwyz: Mann verliert 50'000 Franken durch Vertrauensmasche
Ein Mann aus dem Kanton Schwyz wurde durch gezieltes Täuschungsmanöver um knapp 50'000 Franken Bargeld gebracht. Zwei österreichische Staatsangehörige wurden festgenommen.

Kantonspolizei Schwyz nimmt zwei Tatverdächtige nach Offline-Betrug fest
Wie bote.ch berichtet, wurde ein Mann Anfang Juni bei einem persönlichen Treffen von einer zunächst unbekannten Person angesprochen und danach wiederholt kontaktiert. Die Täterschaft baute gezielt ein Vertrauensverhältnis auf, setzte den Mann unter emotionalen Druck und brachte ihn so zu mehreren Bargeldübergaben. Das teilte die Kantonspolizei Schwyz am Dienstag mit.
Innerhalb einer Woche übergab der Geschädigte insgesamt knapp 50'000 Franken in bar — stets persönlich und ohne schriftliche Vereinbarungen. Als Begründung seien laut Polizei «angebliche finanzielle Notlagen oder dringende geschäftliche Anliegen» vorgebracht worden. Solche Methoden seien typisch für Betrugsdelikte, bei denen Täter zwischenmenschliches Vertrauen gezielt ausnutzten und Opfer psychologisch unter Druck setzten.
Erst kritische Rückfragen eines Finanzinstituts sowie eine anschliessende Sensibilisierung durch die Polizei liessen den Geschädigten die Masche erkennen. Weitere Geldübergaben konnten dadurch verhindert und ein noch grösserer finanzieller Schaden abgewendet werden.
Am vergangenen Donnerstag nahm die Kantonspolizei Schwyz in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich zwei tatverdächtige Personen fest: eine 24-jährige Frau und ein 23-jähriger Mann, beide österreichische Staatsangehörige. Sie stehen im Verdacht, den Geschädigten gezielt manipuliert und zur Herausgabe von Bargeld veranlasst zu haben. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz führt die weiteren Ermittlungen gemeinsam mit der Kantonspolizei Schwyz.
Source: Google News CH — Crime (de)