Rekordfund in Wilhelmshaven: Acht Tonnen Kokain in Kakaobohnen-Container entdeckt

Deutsche Zollfahnder haben im Hafen von Wilhelmshaven eine Rekordmenge von acht Tonnen Kokain in einem Container mit Kakaobohnen beschlagnahmt. Der Wert der Drogen wird auf 500 Millionen Euro geschätzt. Zwei Verdächtige wurden in Spanien festgenommen.

Rekordfund in Wilhelmshaven: Acht Tonnen Kokain in Kakaobohnen-Container entdeckt

Rekordfund in Wilhelmshaven: Acht Tonnen Kokain in Kakaobohnen-Container entdeckt

Im niedersächsischen Hafen Wilhelmshaven ist ein spektakulärer Drogenfund gelungen: Zollbeamte stießen bei der Kontrolle eines Frachtcontainers auf rund acht Tonnen Kokain. Für den relativ kleinen Hafen handelt es sich um eine beschlagnahmerecordverdächtige Menge. Der Straßenverkaufswert des Rauschgifts wird auf etwa 500 Millionen Euro beziffert, berichtet Mediafax.

Die Durchsuchung fand bereits Anfang Februar statt, wurde aber erst jetzt — aus ermittlungstaktischen Gründen — öffentlich gemacht. Das Frachtschiff war aus Sierra Leone eingelaufen.

Bei der Röntgenkontrolle des Containers fielen den Beamten Unregelmäßigkeiten auf. Statt der deklarierten Kakaobohnen entdeckten sie bei der näheren Untersuchung über 400 Pakete, die in schwarze Folie eingewickelt waren. Jedes Paket enthielt etwa 20 gepresste Kokainbriketts.

Der erfolgreiche Zugriff wurde durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Zollfahndungsamt Hannover und den spanischen Zollbehörden ermöglicht. Am 14. Mai 2026 nahmen spanische Ermittler zwei Tatverdächtige fest, teilte das Hauptzollamt mit.

Einer der Festgenommenen ist Geschäftsführer einer ausländischen Firma. Die spanische Zollverwaltung bringt ihn mit einer früheren Seelieferung von Kokain in Verbindung. Beide Verdächtige befinden sich in Untersuchungshaft.

Das beschlagnahmte Schiff sollte eigentlich mit Kakaobohnen nach Spanien beladen werden.

Quelle: G4Media.ro

Source: G4Media