Sechs Tote bei Schießerei in Jugendwohlfahrtszentrum in Stade, Verdächtiger bei Flucht gefasst

In einem Jugendwohlfahrtszentrum in der norddeutschen Stadt Stade wurden sechs Mitarbeiter erschossen. Der 45-jährige Täter, ein Deutscher türkischer Abstammung, wurde noch am selben Nachmittag festgenommen.

Sechs Tote bei Schießerei in Jugendwohlfahrtszentrum in Stade, Verdächtiger bei Flucht gefasst

Sechs Tote bei Schießerei in Jugendwohlfahrtszentrum in Stade, Verdächtiger bei Flucht gefasst

Bei einem Schusswaffenangriff in einem Jugendwohlfahrtszentrum in der norddeutschen Stadt Stade sind am Montag sechs erwachsene Personen getötet worden. Nach Polizeiangaben handelt es sich um Mitarbeiter der Einrichtung.

Erste Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass das Motiv für den Angriff wahrscheinlich ein Sorgerechtsstreit war, wie die Ermittler mitteilten.

Der verdächtige Angreifer, ein 45-jähriger deutscher Staatsangehöriger türkischer Abstammung, wurde noch am selben Nachmittag bei der Flucht festgenommen, bestätigte die Polizei.

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sein Beileid für die Opfer und deren Familien über die Social-Media-Plattform X. „Die Nachrichten aus Stade sind zutiefst schockierend“, schrieb Merz und fügte hinzu, dass viele Menschen, „die anderen helfen oder schützen wollten“, getötet oder verletzt wurden. Er dankte der Polizei für ihre schnelle Reaktion.

Die Innenministerin von Niedersachsen, Daniela Behrens, bezeichnete die Schießerei auf einer Pressekonferenz als „kaltblütig“.

Stade ist eine Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern, westlich von Hamburg gelegen.

Quelle: 24sata

Source: 24sata