Drogenbande tarnte Kokain-Importe als Obsthandel – Durchsuchungen in Deutschland und Schweiz
Ermittler durchsuchten 16 Objekte in Norddeutschland und beschlagnahmten Beweise sowie Vermögen im sechsstelligen Bereich. Die Bande soll Drogen über Seehäfen eingeführt haben.

Drogenbande tarnte Kokain-Importe als Obsthandel – Durchsuchungen in Deutschland und Schweiz
Eine groß angelegte Polizeiaktion führte zu Durchsuchungen an 16 Standorten in Norddeutschland. Drei Personen wurden auf Anordnung der Justiz in Gewahrsam genommen. Die Verdächtigen stammten überwiegend aus dem Norden der Bundesrepublik, hatten aber auch Wohnsitze in der Schweiz. Das geht aus einer Meldung des Bundeskriminalamts hervor, auf die Blick verweist.
Die zehn Beschuldigten stehen im Verdacht, über ein Geflecht von Handelsunternehmen Drogen in großen Mengen nach Europa gebracht zu haben. Dafür sollen sie Seecontainer aus Südamerika genutzt haben, die über Häfen an der Nordsee eintrafen. Die Täter nutzten angeblich ihre beruflichen Kontakte im weltweiten Obstgeschäft, um die Lieferungen zu verschleiern. Neben echten Firmen sollen auch Briefkastenunternehmen eingesetzt worden sein, um die Lieferungen legal erscheinen zu lassen.
Bei den Razzien fanden die Beamten neben elektronischen Geräten und Versandpapieren auch Geld und Werte im hohen sechsstelligen Bereich. Schweizer Behörden waren an den Ermittlungen beteiligt und sicherten ebenfalls Beweismaterial. Die Operation wurde von Bundespolizei, Zoll sowie Landespolizeien aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein durchgeführt.
Source: Blick