Mordprozess um getöteten Fabian (8): Campingmesser als mögliche Tatwaffe im Fokus
Im Mordprozess um den achtjährigen Fabian aus Rostock steht ein Campingmesser im Mittelpunkt der Ermittlungen. Trotz fehlender DNA- und Blutspuren hält die Nebenklage-Anwältin das Messer für die Tatwaffe.

Mordprozess um getöteten Fabian (8): Campingmesser als mögliche Tatwaffe im Fokus
Im Verfahren um den Tod des achtjährigen Fabian aus Rostock gerät ein Campingmesser erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit. An dem unscheinbaren Gegenstand konnten weder Blut noch genetisches Material nachgewiesen werden. Dennoch ist die Rechtsbeistandin der Eltern überzeugt, dass genau dieses Werkzeug für die tödlichen Stiche verwendet wurde.
Der kleine Junge wurde mit insgesamt sechs Messerstichen getötet. Die Nebenklage-Anwältin will das Objekt mit Hilfe moderner Untersuchungsmethoden als entscheidenden Beweis im Prozess etablieren. Neue Zeugenaussagen, die sich auf das plötzliche Wiederauftauchen des Messers und die Bewegungen der Angeklagten auf einem Nachbargrundstück beziehen, sollen die Verdachtslage zusätzlich verschärfen.
Wie BILD berichtet, könnten die geplanten Zeugenvernehmungen die bisherige Beweislage maßgeblich verändern.
Source: BILD