Nach tödlichen Schüssen in Stade: Andacht in Hannover – drei Opfer waren Mitarbeitende der Region
Bei Schüssen in einem Mutter-Kind-Heim in Stade (Niedersachsen) sind sechs Erwachsene getötet worden. Eine Andacht fand in Hannover statt. Drei der Opfer arbeiteten für die Region Hannover.
Nach tödlichen Schüssen in Stade: Andacht in Hannover – drei Opfer waren Mitarbeitende der Region
Nach der Schießerei in einem Mutter-Kind-Heim in Stade (Niedersachsen), bei der sechs Erwachsene getötet wurden, fand am Dienstag eine Andacht in Hannover statt. Bei den Opfern handelt es sich um drei Frauen und drei Männer. Drei von ihnen waren Mitarbeitende der Region Hannover, wie NDR.de berichtet.
Die Tat ereignete sich am Montagabend in einer Einrichtung der Diakonie in Stade. Ein 43-jähriger Mann, der offenbar in Beziehung zu einer der Frauen stand, soll in das Heim eingedrungen sein und mehrere Personen erschossen haben. Anschließend soll er sich selbst das Leben genommen haben.
Die drei Mitarbeitenden der Region Hannover, die bei der Tat ums Leben kamen, waren in dem Mutter-Kind-Heim tätig. Die Region Hannover ist ein Kommunalverband besonderer Art in Niedersachsen, der sowohl für kommunale als auch für regionale Aufgaben zuständig ist.
Die Andacht in Hannover diente der Trauerbewältigung und dem Gedenken an die Opfer. Politiker und Vertreter der Region nahmen teil. Die Tat hat in der Region tiefe Betroffenheit ausgelöst.
Die Ermittlungen zur Tat und zu den Hintergründen des Täters dauern an. Die Polizei untersucht insbesondere, wie es zu dem Gewaltausbruch kommen konnte und ob es vorher Anzeichen für eine solche Tat gab.
Die Frage, warum bei einem Hilfeplangespräch, das dem Täter offenbar vorausgegangen war, keine Polizei anwesend war, beschäftigt ebenfalls die Öffentlichkeit und die Ermittler.
Source: Google News LU DE