Razzia gegen Großfamilie Goman in Leverkusen – verbotene Waffen sichergestellt
Polizei durchsucht drei Objekte in Leverkusen im Zusammenhang mit einer Massenschlägerei am Ostersonntag. Verbotene Waffen wurden sichergestellt.

Durchsuchungen in Leverkusen nach Massenschlägerei an Ostern
Wie tagesschau.de berichtet, hat die Polizei am frühen Morgen drei Gebäude in Leverkusen durchsucht. Die Razzia richtete sich gegen führende Mitglieder der Großfamilie Goman.
Ziel der Durchsuchungen war vor allem die Sicherung von Beweismitteln im Zusammenhang mit einer Massenschlägerei vom Ostersonntag. Haftbefehle gegen Familienmitglieder wurden nicht vollstreckt. Sichergestellt wurden verbotene Waffen, darunter ein Teleskop-Schlagstock und Butterfly-Messer.
Am 5. April war in Leverkusen-Opladen eine Feier der Großfamilie eskaliert. Polizeibeamte, die wegen Lärmbeschwerden zu einer Shisha-Bar ausgerückt waren, wurden von mehreren Gästen angegriffen und dabei teils verletzt. Eine Polizistin verlor mehrere Zähne, nachdem sie von einer Flasche ins Gesicht getroffen wurde. Einem weiteren Beamten brachen die Angreifer den Arm.
Die Einsatzkräfte forderten rasch Verstärkung an. Insgesamt rückten 40 Einsatzwagen und bis zu 150 Polizistinnen und Polizisten aus, um die Lage zu beruhigen.
Die Familie Goman ist in Leverkusen nach Angaben der Behörden vor allem wegen Ladendiebstählen bekannt. In der Vergangenheit stand sie zudem mehrfach im Zusammenhang mit Betrugsfällen. Razzien in Gebäuden von Familienmitgliedern hat es demnach bereits früher gegeben.
Source: Google News DE — Crime (de)