Taleb A. zeigt im Magdeburg-Prozess kaum Reue für Weihnachtsmarkt-Anschlag
Im Prozess um die Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024 äußerte der Angeklagte Taleb A. so gut wie kein Bedauern gegenüber den Opfern und deren Angehörigen.

Taleb A. zeigt im Magdeburg-Prozess kaum Reue für Weihnachtsmarkt-Anschlag
Der Angeklagte im Prozess um die tödliche Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt hat sich den Opfern und deren Hinterbliebenen gegenüber so gut wie nicht geäußert. Für die Nebenkläger war das kaum zu ertragen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Taleb A. fuhr am 20. Dezember 2024 mit einem Mietwagen in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg. Bei dem Anschlag kamen mehrere Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.
Eine der Nebenkläger-Anwälte, Susanne S., hat den Beschuldigten über Monate hinweg im Prozess beobachtet. Sie hörte ihm zu, während er Verschwörungserzählungen verbreitete, Drohungen aussprach und über seine Katze sowie selbst verfasste Gedichte sprach. Er klagte über angebliche Vergiftung in der Untersuchungshaft, eine verstopfte Toilette in seiner Zelle und eine harte Matratze. Er schrie, tobte und weinte.
Für die Angehörigen der Opfer ist der Prozess nur ein Teil ihres Albtraums. Sie wissen, dass auch nach einem Urteil ihre Leidensgeschichte nicht enden wird.
Source: Google News LU DE