Ukrainischer Soldat wegen Nord-Stream-Sabotage angeklagt

Deutsche Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen einen ukrainischen Soldaten im 50. Lebensjahr. Er soll das Attentat auf die Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 im September 2022 angeführt haben.

Ukrainischer Soldat wegen Nord-Stream-Sabotage angeklagt

Ukrainischer Soldat wegen Nord-Stream-Sabotage angeklagt

Deutsche Ermittler haben Anklage gegen einen ukrainischen Soldaten erhoben, der den Anschlag auf die Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 im September 2022 angeführt haben soll. Es handelt sich um die erste Anklage in diesem Fall.

Der Mann befindet sich in der 50. Lebensdekade und gilt nach Angaben der Zeitung Die Zeit als "Drahtzieher des Attentats". Er soll eine siebenköpfige Crew befehligt haben, die die Leitungen in der Ostsee sprengte. Zum Tatzeitpunkt war er aktiver Soldat der ukrainischen Armee und soll zuvor für den ukrainischen Geheimdienst SBU gearbeitet haben.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Sachbeschädigung durch Explosion sowie der Einfuhr von Sprengstoff. Die Anklage markiert einen Wendepunkt in den Ermittlungen, die seit mehr als zwei Jahren andauern.

Quelle: Svenska Dagbladet

Source: Svenska Dagbladet