Berliner Rentner soll 22 Frauen vergewaltigt und gefilmt haben

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat einen 68-jährigen Mann wegen schwerer Sexualdelikte angeklagt. Ihm werden 22 Vergewaltigungen vorgeworfen, bei denen er seine Opfer mutmaßlich mit Drogen betäubte und die Taten filmte.

Berliner Rentner soll 22 Frauen vergewaltigt und gefilmt haben

Berliner Rentner soll 22 Frauen vergewaltigt und gefilmt haben

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 68 Jahre alten Mann erhoben, dem sie 22 Vergewaltigungen und schwere Körperverletzung zur Last legt. Die Behörde teilte am Dienstag mit, der Beschuldigte habe seine Opfer über Online-Plattformen kennengelernt.

Laut den Ermittlern soll der Rentner die Frauen zunächst in Kontakt gebracht und anschließend unter Drogen gesetzt haben. In diesem Zustand habe er sie missbraucht und die Taten mit einer Kamera aufgezeichnet. Die Anklage umfasst neben den Vergewaltigungsvorwürfen auch den Tatbestand der schweren Körperverletzung.

Die Berliner Justiz spricht in dem Fall von einer besonders schweren Form der sexuellen Gewalt. Die Ermittler gingen von einer Vielzahl weiterer möglicher Opfer aus, die der Mann über Internetplattformen ausgesucht haben soll.

Der Fall erinnert an den Prozess um Dominique Pelicot in Frankreich, bei dem ein Ehemann seine Frau über Jahre hinweg betäubte und zahlreiche Männer zu sexuellen Übergriffen einlud. Auch dort spielten Drogen und Filmaufnahmen eine zentrale Rolle.

Die Berliner Behörden veröffentlichten keine weiteren Details zum Hintergrund des Mannes oder zum genauen Tathergang. Über den Zeitpunkt eines möglichen Prozessbeginns wurde zunächst nichts bekannt.

Quelle: DHNET.be

Source: DHnet