Brandanschlag auf Umspannwerk in Reutlingen – 20.000 Haushalte ohne Strom
In der Nacht auf Montag drang ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in ein Umspannwerk in Reutlingen im Südwesten Deutschlands ein und legten an mehreren Stellen Feuer. Rund 20.000 Haushalte waren vorübergehend ohne Strom, der Schaden beträgt mehrere Millionen Euro.

Brandanschlag auf Umspannwerk in Reutlingen – 20.000 Haushalte ohne Strom
In der Nacht auf Montag drang ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in das Gelände eines Umspannwerks in Reutlingen im Südwesten Deutschlands ein und legten an mehreren Stellen Feuer. Diese Tat sorgte dafür, dass vorübergehend etwa zwanzigtausend Haushalte ohne Stromversorgung waren. Der Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.
Laut einer gemeinsamen Erklärung der Polizei und der Staatsanwaltschaft Baden-Württemberg gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Der Fall erhält erhöhte Priorität, da eine extremistische oder terroristische Motivierung nicht ausgeschlossen werden kann. Deshalb führt das Kommissariat für Staatsschutz und Terrorismusbekämpfung die Ermittlungen.
Die Nachrichtenagentur DPA berichtete bereits am Montag, dass die Art der Ausführung auf eine mögliche Tat von Linksextremisten hindeutet. Journalisten erinnerten an die jüngsten großangelegten Angriffe auf das Verteilernetz in Berlin. Im vergangenen September beschädigten Unbekannte zwei Strommasten, wodurch etwa fünfzigtausend Wohnungen und zweitausend Unternehmen für rund sechzig Stunden ohne Strom waren. Ein weiterer Vorfall an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal im Januar ließ fünfundvierzigtausend Haushalte und mehr als zweitausend Betriebe im Dunkeln; die Wiederherstellung der Versorgung dauerte fast hundert Stunden.
Reutlingen, eine Universitätsstadt etwa vierzig Kilometer südlich von Stuttgart, hat über einhundertsiebzehntausend Einwohner.
Quelle: České noviny.
Source: České noviny