Lebenslange Haft für Alban H. wegen Tötung eines Neonazis im Gefängnis

Vor dem Landgericht München steht ein 43-jähriger Mann, der im Hochsicherheitsgefängnis Straubing einen Mithäftling getötet haben soll. Dem Opfer drohte ebenfalls lebenslange Haft.

Lebenslange Haft für Alban H. wegen Tötung eines Neonazis im Gefängnis

Lebenslange Haft für Alban H. wegen Tötung eines Neonazis im Gefängnis

Ein 43 Jahre alter Mann muss sich derzeit vor dem Landgericht München verantworten, weil er in einer Justizvollzugsanstalt einen Mithäftling getötet haben soll. Dem Angeklagten droht eine lebenslange Freiheitsstrafe. Dennoch zeigte er sich bei Prozessbeginn gelassen.

Der Grund für seine Fassung: Alban H. verbüßt bereits eine lebenslange Haft wegen eines früheren Delikts. Eine weitere Verurteilung kann seine Situation rechtlich nicht verschlechtern. Das Strafmaß bleibt gleich.

Das Opfer war ebenfalls ein Schwerverbrecher. Der getötete Häftling galt als Neonazi und hatte selbst einen Menschen ermordet. Auch ihm drohte bereits lebenslange Haft. Der Vorfall ereignete sich im Hochsicherheitsgefängnis Straubing.

Die Ermittler stützen sich unter anderem auf Aufzeichnungen von Überwachungskameras im Gefängnis sowie Zeugenaussagen anderer Insassen. Bei einer Urinkontrolle soll der Angeklagte zudem ein Geständnis abgelegt haben, das als Beweismittel verwendet wird.

Quelle: BILD

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