BKA-Chef warnt vor „Generation-Z-Mafia" und neuen Schmuggelmethoden für Waffen aus der Türkei
Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, hat vor einer neuen Welle junger Krimineller gewarnt, die er als „Generation-Z-Mafia" bezeichnet. Zugleich erläuterte er, auf welchem Weg Feuerwaffen mit Täuschungsmanövern von der Türkei nach Europa geschleust werden.

BKA-Chef warnt vor „Generation-Z-Mafia" und neuen Schmuggelmethoden für Waffen aus der Türkei
Der oberste Chef der deutschen Bundespolizei für Kriminalitätsbekämpfung, Holger Münch, hat sich besorgt über eine aufkommende Tätergruppe geäußert. Im Gespräch mit dem Berliner Blatt WELT berichtete er über eine junge Generation von Delinquenten, für die er den Begriff „Generation-Z-Mafia" prägte.
Münch, der das Bundeskriminalamt (BKA) leitet, schilderte außerdem, wie Pistolen und Gewehre aus der Türkei mittels geschickter Manöver über die Grenzen nach Europa verbracht werden. Die Türkei fungiert dabei als zentraler Ausgangspunkt und Durchgangsland für illegale Rüstungsgüter, die den Kontinent erreichen.
Ein weiterer Punkt, der den Behördenchef beschäftigt, ist die Tätigkeit ausländischer Nachrichtendienste auf deutschem Staatsgebiet. Das Wirken fremder Agenten im eigenen Land sieht er als zusätzliches Risiko für die innere Sicherheit.
Die Aussagen des BKA-Präsidenten verdeutlichen, dass sich kriminelle Netzwerke verändern und verjüngen. Die Bezeichnung „Generation-Z-Mafia" zeigt, dass selbst Altersgruppen, die traditionell nicht im Fokus der Organisierten Kriminalität standen, zunehmend in Erscheinung treten. Die Kombination aus Waffenschmuggel, jugendlichen Bandenstrukturen und ausländischer Spionage markiert ein breites Spektrum an Herausforderungen für die deutschen Sicherheitsbehörden.
Source: Google News LU DE