Texas-Professor gestand: Fentanyl gegen Sex – acht Überdosen

Ein Ex-Marketingprofessor der Texas Tech University hat sich schuldig bekannt, Fentanyl gehandelt und gegen sexuelle Handlungen getauscht zu haben. Mindestens acht Menschen erlitten dadurch eine Überdosis.

Texas-Professor gestand: Fentanyl gegen Sex – acht Überdosen

Fentanyl-Netzwerk an US-Universität: Professor gesteht Drogenhandel und sexuellen Missbrauch

Ein 51-jähriger ehemaliger Marketingprofessor der Texas Tech University hat sich schuldig bekannt, ein illegales Fentanyl-Netzwerk betrieben zu haben. Wie krone.at berichtet, nutzte Daniel Taylor sein Fachwissen im Supply-Chain-Management gezielt, um den Drogenhandel zu organisieren.

Bei einer Hausdurchsuchung stellte die Polizei umfangreiches Beweismaterial sicher: Fentanylpulver sowie ein handgeschriebenes „Rezept" für ein Eigenprodukt namens „Flamingo" – eine pinkfarbene Mischung aus Fentanyl und dem Beruhigungsmittel Bromazolam. Analysen ergaben, dass Taylor darüber hinaus Crack, Ketamin und weitere Substanzen in verschiedenen Mengen besaß.

Drogen als Zahlungsmittel für Sex

Laut Gerichtsdokumenten bot Taylor die Drogen im Austausch für sexuelle Handlungen an. „Mit seinem pinkfarbenen Flamingo und Fentanyl betäubte er auch Prostituierte, um seine eigenen sexuellen Begierden zu befriedigen", erklärte US-Staatsanwalt Ryan Raybould.

Mindestens acht Überdosen

Im Verfahren gestand Taylor außerdem, dass mindestens acht Menschen durch seine illegalen Geschäfte eine Überdosis erlitten. Ein Opfer musste nach dem Konsum mehrere Tage künstlich beatmet werden. In einem weiteren Fall konnte nur der Einsatz eines Notfallmedikaments eine Frau vor dem Tod bewahren.

Taylor befindet sich derzeit in Haft. Der Staatsanwaltschaft zufolge drohen ihm bis zu 40 Jahre Gefängnis sowie eine mögliche Geldstrafe von bis zu fünf Millionen Dollar.

Source: Google News AT — Crime (de)