Verfolgungsjagd auf der A23: 16-jähriger Serbe flüchtet mit fast 140 km/h vor Polizei
Ein mutmaßlich minderjähriger Fahrer löste auf der Wiener A23 eine riskante Verfolgungsjagd aus. Drei von vier Insassen wurden festgenommen.

Rasante Flucht auf der A23: Schreckschüsse und Polizeihubschrauber im Einsatz
Google News AT — Crime (de) berichtet über eine gefährliche Verfolgungsjagd auf der Wiener Südosttangente, die am 28. August gegen 19.20 Uhr ihren Ausgang nahm.
Ein Motorradpolizist der Landesverkehrsabteilung Wien bemerkte auf der A23 in Fahrtrichtung Süden einen Pkw, dessen Lenker augenscheinlich minderjährig war. Als der Beamte ein Anhaltezeichen gab, ignorierte der Fahrer dieses und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit.
Laut Polizeiangaben soll der Pkw-Lenker dabei nahezu 140 km/h erreicht haben. Durch dichtes Auffahren und abrupte Bremsmanöver verursachte er mehrere gefährliche Situationen für andere Verkehrsteilnehmer. Im Bereich der Abfahrt Altmannsdorfer Straße stoppte das Fahrzeug schließlich wegen eines Rückstaus. Alle vier Insassen flüchteten daraufhin zu Fuß von der Autobahnabfahrt.
Im Zuge der Fußverfolgung gab der Motorradpolizist mehrere Schreckschüsse ab. Einem der Mitfahrer gelang es daraufhin nicht mehr zu entkommen — er wurde noch vor Ort angehalten. Mit Unterstützung des Polizeihubschraubers sowie zusätzlicher Einsatzkräfte konnten zwei weitere Mitfahrer festgenommen werden.
Der mutmaßliche Lenker, ein 16-jähriger serbischer Staatsbürger, entkam zunächst. Er wurde jedoch im Nachhinein ausgeforscht. Die Polizei geht davon aus, dass er die Kontrolle verweigerte, weil er keine Lenkberechtigung besitzt. Gegen ihn und die weiteren Beteiligten wurden sowohl strafrechtliche als auch zahlreiche verwaltungsstrafrechtliche Anzeigen erstattet.
Source: Google News AT — Crime (de)