Studentin erstickt Neugeborenes in Kentucky – Haftstrafe von zehn Jahren gefordert

Eine 22-jährige Studentin aus Kentucky gestand, ihr Neugeborenes getötet zu haben – und ging danach zu McDonald's. Urteil folgt am 16. Oktober.

Studentin erstickt Neugeborenes in Kentucky – Haftstrafe von zehn Jahren gefordert

Geständnis in Kentucky: Studentin tötete Neugeborenes und fuhr anschließend zu McDonald's

Eine 22-jährige Studentin hat vor einem Gericht im US-Bundesstaat Kentucky gestanden, ihr neugeborenes Kind erstickt zu haben. Wie BILD berichtet, forderte die Staatsanwaltschaft daraufhin eine Haftstrafe von mehr als zehn Jahren für Laken S., die zuvor als Cheerleaderin des Universitätsteams bekannt war.

Vergangenen August hatte die junge Frau das Kind allein in ihrer Wohnung zur Welt gebracht. Ihre Mitbewohnerin hörte nach eigenen Angaben rund eine Stunde lang laute Geräusche aus dem Zimmer, bevor Laken S. herauskam und ankündigte, sie sei hungrig und fahre zu McDonald's.

Während Laken S. in der Filiale war, entdeckte die Mitbewohnerin blutige Handtücher – und schließlich den leblosen Säugling im Kleiderschrank. Ermittlungen bestätigten, dass die Amerikanerin tatsächlich im Schnellrestaurant gewesen war, als die Leiche gefunden wurde.

Unter Tränen erklärte die Angeklagte der Richterin: „Ich stand unter Stress und das Baby kam unerwartet." Sie habe das Kind „wie einen Burrito" eingewickelt, in eine Plastiktüte gesteckt und ihm den Sauerstoff entzogen. Vor Gericht sagte sie weiter: „Anstatt ihm zu helfen, habe ich sein Leben beendet."

Nach ihrer Festnahme hatte Laken S. im Polizeiverhör zunächst behauptet, das Kind sei möglicherweise tot zur Welt gekommen. Eine Obduktion widerlegte das jedoch. Sie räumte später ein, Wimmern und Bewegungen des Säuglings wahrgenommen zu haben, bevor sie ihn tötete.

Die Auswertung ihres Smartphones ergab zudem, dass sie sich in den Monaten zuvor intensiv mit der Schwangerschaft und der bevorstehenden Geburt beschäftigt hatte. Laken S. bekannte sich letztlich in allen Anklagepunkten schuldig. Die Urteilsverkündung ist für den 16. Oktober angesetzt.

Source: BILD