PKK-Mitgliedschaft: Mann in Feldkirch wegen Terrorismus angeklagt

Ein Mann steht in Feldkirch vor Gericht – ihm wird 17-jährige PKK-Mitgliedschaft vorgeworfen, darunter Rekrutierung und 100.000 Euro Spendengelder.

PKK-Mitgliedschaft: Mann in Feldkirch wegen Terrorismus angeklagt

PKK-Prozess in Feldkirch: Anklage wirft 17 Jahre Mitgliedschaft und Rekrutierung vor

Wie Google News AT — Crime (de) berichtet, muss sich ein Mann am Landesgericht Feldkirch wegen Mitgliedschaft in der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihm zur Last, die in Österreich verbotene Terrororganisation über fast zwei Jahrzehnte aktiv unterstützt zu haben.

Der Angeklagte soll der PKK 17 Jahre lang angehört haben. In diesem Zeitraum habe er gezielt Unterstützer, Mitglieder und Kämpfer für die Organisation angeworben. Das österreichische Strafgesetz sieht für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren vor.

Mindestens 100.000 Euro gesammelt

Darüber hinaus wird dem Mann vorgeworfen, sowohl in Vorarlberg als auch in Russland Spendengelder für die PKK eingesammelt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft kamen dabei mindestens 100.000 Euro zusammen, die direkt an die Organisation weitergeleitet worden sein sollen. Weiters habe er die PKK in sozialen Medien mit Fotos und positiv gefärbten Kommentaren beworben und so ein vorteilhaftes Bild der Gruppe vermittelt.

PKK von USA, EU und Türkei als Terrororganisation eingestuft

Die PKK führte seit 1984 einen bewaffneten Konflikt gegen die Türkei. Die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und die Türkei stufen sie als Terrororganisation ein. Im Jahr 2025 kündigte die PKK ihre Auflösung an, nachdem ihr seit 1999 inhaftierter Anführer Abdullah Öcalan diesen Schritt öffentlich gefordert hatte. Öcalan war wegen Hochverrats verurteilt worden.

Source: Google News AT — Crime (de)

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