Berliner Lehrerin zeigt sich selbst an: Verdacht der Vergewaltigung eines 15-Jährigen

Eine 39-jährige Lehrerin in Berlin-Lichtenberg steht im Verdacht, einen 15-jährigen Schüler vergewaltigt zu haben. Sie zeigte sich am 1. September selbst bei der Polizei an.

Berliner Lehrerin unter Verdacht: Sexualdelikt an Schutzbefohlenen

Die Berliner Polizei ermittelt gegen eine 39-jährige Lehrerin der Paul-und-Charlotte-Kniese-Gemeinschaftsschule im Stadtteil Lichtenberg. Wie stern.de berichtet, lautet der Vorwurf auf Verdacht der Vergewaltigung eines Schutzbefohlenen – bei dem mutmaßlichen Opfer handelt es sich um einen 15-jährigen Schüler der Einrichtung.

Nach Angaben von Eltern soll die Pädagogin den Jugendlichen zunächst zu Treffen außerhalb der Schule überredet haben. Ob dabei auch Drogen eine Rolle gespielt haben, ist nicht bestätigt. Wie lange der intime Kontakt zwischen der Lehrerin und dem Minderjährigen andauerte, ist bislang unklar.

Die Frau erstattete am 1. September über eine Anwältin schriftlich Selbstanzeige bei der Berliner Polizei. Ob sie ihr Fehlverhalten eigenständig erkannte oder ob der wachsende Druck durch das Bekanntwerden der Beziehung dazu führte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Eine Behördensprecherin bestätigte: „Die Ermittlungen zum Fall liegen beim Landeskriminalamt, Abteilung 1, Delikte am Menschen." Weitere Auskünfte verweigerte sie mit Verweis auf das Alter des minderjährigen Opfers.

Bereits am vergangenen Donnerstag befragte die Polizei mehrere Schüler der Schule zu der mutmaßlichen Beziehung. Die Nachricht hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits unter einem Teil der Schülerschaft verbreitet.

Die Lehrerin ist laut Informationen der Bild-Zeitung vom Unterricht freigestellt worden.

Source: Google News AT — Crime (de)

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