Jäger erschiesst Kollegen auf Hochsitz im Westerwald – Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Ein 50-jähriger Jäger stirbt nachts auf einem Hochsitz bei Dürrholz im Westerwald nach einem Schuss. Gegen einen 58-jährigen Jagdpächter wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Tödlicher Schuss auf Hochsitz bei Dürrholz – Jagdpächter unter Verdacht

Kurz nach Mitternacht fiel in der Nacht auf Montag in einem Maisfeld bei Dürrholz in Rheinland-Pfalz ein Schuss. Wie Blick berichtet, sass ein 50-jähriger Jäger auf einem rund drei Meter hohen Hochsitz – er wurde von der Kugel tödlich getroffen und starb noch vor Ort.

Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen einen 58-jährigen Jagdpächter wegen fahrlässiger Tötung. Die Behörden gehen derzeit von einem Unfall aus. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Wie es zur Schussabgabe kam, ist noch unklar. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob es sich um einen Querschläger handelte. Eine Wärmebildkamera war zum Zeitpunkt des Vorfalls vor Ort; ob sie beim Schuss eingesetzt wurde, ist Gegenstand der laufenden Untersuchung.

Vergleichbare Vorfälle ereigneten sich bereits in der Schweiz. Bei einer Wildschweinjagd 2024 im Waadtland wurde ein 64-jähriger Jäger von der Kugel eines Kollegen tödlich getroffen – sieben Jäger waren beteiligt. Und 2019 starb bei Pedrinate im Tessin ein 50-jähriger Jäger durch den Schuss seines Jagdkollegen, der ihn offenbar mit einem Wildschwein verwechselt hatte.

Source: Blick

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