Messerangreifer in Freiburg: 30-Jähriger für zwei Attacken in wenigen Tagen verdächtig

Ein 74-Jähriger starb nach einem Messerangriff im Freiburger Stadtteil Rieselfeld. Die Polizei verdächtigt denselben 30-Jährigen auch für eine frühere Attacke am Sonntag.

Messerangreifer in Freiburg: 30-Jähriger für zwei Attacken in wenigen Tagen verdächtig

Verdächtiger soll binnen weniger Tage zweimal zugestochen haben

Ein 30-jähriger Deutscher steht im Verdacht, innerhalb weniger Tage zwei Messerangriffe in Freiburg verübt zu haben – einer davon endete tödlich. Das berichtet swr.de unter Berufung auf Polizei und Staatsanwaltschaft Freiburg, die am Mittwoch weitere Ermittlungsdetails bekanntgaben.

Der erste Angriff ereignete sich am Sonntagmittag am Schlossbergring nahe der Innenstadt. Ein 29-Jähriger wurde dort unvermittelt von einem Mann mit einem Messer schwer verletzt. Nach aktuellem Erkenntnisstand hatte der Tatverdächtige ihn kurz zuvor kennengelernt. Ein Verdächtiger wurde in diesem Fall zunächst nicht gefasst.

Zwei Tage später, am Dienstagabend gegen 21:20 Uhr, griff ein Mann im Stadtteil Rieselfeld vor einem kirchlichen Gemeindezentrum einen 74-Jährigen an. Ein Zeuge alarmierte die Polizei – als die Beamten eintrafen, war der ältere Mann bereits tot.

Noch am selben Abend nahm die Polizei im Bereich der Berliner-Allee einen 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen fest. Bei der Fahndung waren Polizeihunde und ein Hubschrauber im Einsatz; Zeugenhinweise führten auf den Tatverdächtigen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde unweit des Tatorts im Rieselfeld sichergestellt.

Angaben zu einem möglichen Motiv oder den näheren Hintergründen liegen bislang nicht vor. Hinweise auf religiöse Beweggründe haben die Ermittler nach eigenen Angaben nicht. Weitere Personen soll der mutmaßliche Messerangreifer am Dienstagabend nicht angegriffen haben.

Source: Google News DE — Crime (de)

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