Totschlag in Hildesheim: 37-Jähriger soll Ex-Freundin mit Messer und stumpfer Gewalt getötet haben

Ein 37-Jähriger steht in Hildesheim vor Gericht, weil er seine 43-jährige Ex-Partnerin getötet haben soll. Der Angeklagte bestreitet die Tat.

Totschlag in Hildesheim: 37-Jähriger soll Ex-Freundin mit Messer und stumpfer Gewalt getötet haben

Prozessauftakt in Hildesheim: Anklage wegen Totschlags an Ex-Partnerin

Wie Google News DE — Crime (de) berichtet, hat in Hildesheim der Prozess gegen einen 37-Jährigen begonnen, dem die Staatsanwaltschaft Totschlag vorwirft. Er soll am 28. Februar seine 43-jährige Ex-Partnerin nach einem Streit zunächst mit einem Messer in die Oberarme gestochen und anschließend mit stumpfer Gewalt auf ihren Oberkörper eingewirkt haben — ihr Tod sei durch Ersticken eingetreten.

Zum Prozessauftakt bestritt der Angeklagte die Tat. Bei seiner Vernehmung gab er an, er könne sich nicht daran erinnern, was in jener Nacht geschehen sei. Zwei Tage nach der Tat hatte er sich in Begleitung eines Rechtsanwalts selbst der Polizei gestellt.

Lange Beziehung, zwei gemeinsame Kinder

Dem Gericht zufolge hatten der Beschuldigte und das Opfer bereits von 2013 bis 2024 eine Beziehung geführt und zwei gemeinsame Kinder. Kurz vor der Tat hatte der 37-Jährige die Frau nach einer längeren Trennung wieder in seiner Wohnung aufgenommen. Körperliche Übergriffe soll es dabei nicht gegeben haben; auch die 43-Jährige habe die Beziehung erneut aufnehmen wollen.

Der Angeklagte räumte ein, dass es in der Vergangenheit häufig Streitigkeiten gegeben habe, bei denen auch Alkohol und Drogen eine Rolle gespielt hätten. Die beiden Kinder befinden sich derzeit in der Obhut seiner Eltern. Für den Prozess sind noch fünf weitere Verhandlungstermine angesetzt.

Source: Google News DE — Crime (de)

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