Grenzübergang Rheinfelden stundenlang gesperrt nach Sprengstoffverdacht

Sprengstoffhunde schlugen bei einem deutschen Auto an – die Grenze blieb stundenlang dicht. Keine gefährlichen Stoffe gefunden, zwei Männer vorläufig festgenommen.

Grenzübergang Rheinfelden stundenlang gesperrt nach Sprengstoffverdacht

Sprengstoffverdacht legt Grenzübergang Rheinfelden lahm

Der Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn zwischen Deutschland und der Schweiz war am Dienstag stundenlang gesperrt. Wie zeit.de berichtet, schlugen bei der Einreise Sprengstoffspürhunde an einem Auto mit deutschem Kennzeichen an – ausgelöst wurde damit ein mehrstündiger Einsatz von Spezialkräften der Bundespolizei.

Die beiden Insassen des Fahrzeugs wurden vorläufig festgenommen. Ob sie am Abend wieder auf freiem Fuß waren, blieb zunächst unklar. Medienberichte, denen zufolge es sich bei den Männern um Vater und Sohn handeln und beide zur Fahndung ausgeschrieben gewesen sein sollen, bestätigte die Polizei nicht.

Ein festgelegter Gefahrenbereich wurde geräumt, die Autobahn 861 vollständig gesperrt. Sie verbindet die deutsche A98 mit der schweizerischen A3 – eine der meistbefahrenen Grenzrouten der Region, täglich nutzen rund 30.000 Fahrzeuge die Rheinfelder Brücke. Der ADAC meldete auf beiden Seiten der Grenze kilometerlange Staus. Die Polizei leitete den Verkehr an der Ausfahrt Rheinfelden-Mitte ab.

Am Abend gab ein Polizeisprecher Entwarnung: «Es wurden keine gefährlichen Stoffe aufgefunden. Die Autobahn konnte wieder freigegeben werden.» Der Übergang wurde daraufhin wieder für den Verkehr geöffnet.

Source: Google News CH — Crime (de)