Zwei Deutsche wegen Brandstiftung auf den Lofoten verurteilt

Ein norwegisches Gericht hat zwei deutsche Urlauber wegen fünf Brandstiftungen auf den Lofoten zu Haftstrafen verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Zwei Deutsche wegen Brandstiftung auf den Lofoten verurteilt

Haftstrafen für deutsche Urlauber nach Bränden auf den Lofoten

Ein norwegisches Gericht hat zwei Deutsche wegen fünf Fällen von Brandstiftung auf der Inselgruppe Lofoten zu Haftstrafen verurteilt, wie n-tv unter Berufung auf übereinstimmende Medienberichte meldet. Einer der Männer wurde laut dem norwegischen Sender NRK zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, der andere zu acht Monaten. Beide sollen zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Brände legten die beiden Männer den Angaben zufolge im Juli 2025 während eines Urlaubs auf den Lofoten. Vor Gericht räumten beide ein, die Feuer gelegt zu haben. Zu den in Brand gesetzten Objekten zählten unter anderem eine Friedhofskapelle sowie Plastikbehälter mit getrockneten Kabeljau-Köpfen.

Einer der Männer wurde nach dem sogenannten Mordbrand-Paragrafen verurteilt, da er einen Brand unmittelbar neben einem bewohnten Gebäude gelegt haben soll, in dem sich zwei Personen aufhielten. Laut NRK gab der Mann an, er und sein Begleiter hätten das Gebäude für ein unbewohntes Ferienhaus gehalten. Dass sich Menschen darin befanden, wollen sie erst im Nachhinein erfahren haben. Den Vorwurf, Menschenleben gefährdet zu haben, wies er zurück. Sein Verteidiger kündigte gegenüber dem norwegischen Rundfunk an, Berufung gegen das Urteil einzulegen.

Festgenommen wurden die beiden Deutschen, nachdem Anwohner nach den ersten Bränden Verdacht geschöpft und die Täter schließlich auf frischer Tat ertappt hatten.

Source: n-tv

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