Giftmord-Verdacht in Hessen: Mannschaftskollege nach Tod bei Vereinsfahrt festgenommen

Ein 35-Jähriger wurde festgenommen, weil er einem Vereinskollegen bei einer Mannschaftsfahrt Gift verabreicht haben soll. Zudem bedrohte ein Mann in einer Regionalbahn einen Zugbegleiter mit einem Teppichmesser.

Giftmord-Verdacht in Hessen: Mannschaftskollege nach Tod bei Vereinsfahrt festgenommen

Festnahme nach Vergiftungstod bei Vereinsfahrt – Zugbegleiter mit Messer bedroht

Laut Google News DE — Crime (de) hat die hessische Polizei einen 35-jährigen Mann festgenommen, der verdächtig ist, einen Mannschaftskollegen vergiftet zu haben. Das Opfer, ein 30-jähriger Sportler, starb im Juni 2025 nach einer Vereinsfahrt des TuS Rockenberg an multiplem Organversagen infolge einer Vergiftung.

In den vergangenen Monaten hatte die Polizei nach eigenen Angaben zahlreiche Zeugen vernommen. Die Ermittler konzentrierten sich dabei auf die persönliche Beziehung zwischen dem Opfer und dem Verdächtigen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gilt persönliche Rache als mögliches Motiv.

Die Wohnung sowie der Arbeitsplatz des 35-Jährigen wurden durchsucht. Dabei stellten die Behörden Beweismittel sicher. Die Ermittlungen dauern an, um den genauen Tathintergrund aufzuklären.

Giftmorde sind im kriminellen Alltag vergleichsweise selten — in Verbrechensromanen von Autorinnen wie Agatha Christie gehören sie dagegen zum klassischen Repertoire. Täter greifen in der Realität überwiegend auf Schuss- oder Stichwaffen zurück.

Zugbegleiter bei Ticketkontrolle mit Teppichmesser bedroht

Zu einem weiteren Vorfall kam es am Montag in einer Regionalbahn der Linie RB68 auf der Strecke von Frankfurt nach Mannheim. Ein 29-jähriger Mann aus Bensheim soll bei einer Fahrscheinkontrolle ein Teppichmesser gezogen und damit den 53-jährigen Zugbegleiter bedroht haben. Anschließend flüchtete er am nächsten Bahnhof.

Der Zugbegleiter blieb unverletzt. Ausschlaggebend für die Identifizierung des Tatverdächtigen war die Bodycam, die der Zugbegleiter trug: Mithilfe der Videoaufnahmen gelang es den Ermittlern, den Mann ausfindig zu machen.

Am Dienstag wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Bensheim vorgeführt. Der zuständige Richter ordnete Untersuchungshaft wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung an. Gewalt gegen Zugpersonal war in den vergangenen Monaten wiederholt Thema in der Region.

Keine Skilanglauf-Loipen mehr am Großen Feldberg

Skilanglauf-Fans müssen sich im Taunus künftig eine neue Destination suchen. Rund um den Großen Feldberg werden keine Loipen mehr angelegt. Der Naturpark hatte bereits in den Vorjahren einen Großteil der einstigen Strecken nicht mehr gespurt. Zuletzt war noch ein Netz von rund 17 Kilometern in höheren Lagen in Betrieb.

Als Grund nennt der Naturpark den fortschreitenden Klimawandel und die abnehmende Zahl von Tagen mit geschlossener Schneedecke. Die Entscheidung zum vollständigen Stopp sei bislang von Jahr zu Jahr hinausgeschoben worden, erklärte Naturpark-Geschäftsführer Uwe Hartmann. „Wir wissen um die Bedeutung dieses besonderen Angebots für eine treue Fan-Gemeinde und geben dieses besondere Erlebnis im Wald nur schweren Herzens auf", sagte Hartmann. Der Arbeitsaufwand für die Loipenpflege sei angesichts der veränderten Witterungsbedingungen nicht mehr zu rechtfertigen.

Weltrekordversuch in Baunatal

Abseits der Kriminalfälle meldet die hessenschau einen kuriosen Rekordversuch aus Baunatal: Der 31-jährige Kevin Ociepka will im dortigen Parkstadion einen Weltrekord im sogenannten „Burpee Broad Jump" aufstellen — einer Kombination aus Weitsprung und Liegestütz. Geplant sind rund 30.000 Sprünge über eine Gesamtstrecke von 42 Kilometern, verteilt auf vier Tage mit jeweils mehr als zehn Stunden Training. Ein Teil der Einnahmen soll der Kinderkrebsstiftung zugutekommen.

Source: Google News DE — Crime (de)

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