9/11-Hauptdrahtzieher: Prozess gegen Khalid Sheikh Mohammed erst 2028 geplant

25 Jahre nach seiner Festnahme soll der mutmaßliche 9/11-Hauptdrahtzieher erst 2028 vor Gericht gestellt werden. Das berichtet Der Standard.

9/11-Hauptdrahtzieher: Prozess gegen Khalid Sheikh Mohammed erst 2028 geplant

Kriegsverbrechertribunal für 9/11-Planer erst in drei Jahren

Laut Google News AT — Crime (de) ist der Prozess gegen den mutmaßlichen Hauptdrahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 frühestens für das Jahr 2028 angesetzt — rund 25 Jahre nach der Festnahme des Angeklagten.

Khalid Sheikh Mohammed, der als zentraler Planer der Terroranschläge gilt, befindet sich seit seiner Verhaftung im Jahr 2003 in US-amerikanischem Gewahrsam, den größten Teil davon im Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba. Ein rechtskräftiges Urteil steht bis heute aus.

Der Fall gilt als eines der langwierigsten Strafverfahren in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Verfahrenstechnische Streitfragen, politische Auseinandersetzungen über den Gerichtsstandort sowie Debatten über die Zulässigkeit von Beweismitteln, die unter Folter gewonnen wurden, haben das Verfahren über Jahrzehnte verzögert.

Ein konkreter Verhandlungsbeginn im Jahr 2028 würde bedeuten, dass zwischen den Anschlägen und einem möglichen Urteil mehr als ein Vierteljahrhundert vergehen würde.

Source: Google News AT — Crime (de)