15 Jahre Haft gefordert nach Messerangriff auf Kinder in Zürich Oerlikon

Ein 25-jähriger Chinese griff im Oktober 2024 Kindergartenkinder in Zürich an. Die Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre Gefängnis wegen mehrfachen versuchten Mordes.

Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre Freiheitsstrafe nach Messerangriff in Zürich Oerlikon

Wie bluewin.ch berichtet, hat der Staatsanwalt im Prozess um den Messerangriff auf drei Kinder in Zürich eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren gefordert. Im Plädoyer vom Donnerstag stufte er den Beschuldigten – anders als der psychiatrische Gutachter – als schuldfähig und steuerungsfähig ein.

Der 25-jährige chinesische Student hatte am 1. Oktober 2024 in Zürich Oerlikon eine Gruppe von Kindergartenkindern mit einem Messer angegriffen. Drei Kinder wurden verletzt, eines davon lebensgefährlich.

Die Anklage weicht damit vom psychiatrischen Gutachten ab. Laut Staatsanwalt habe der Täter die Tat bewusst gewollt. Er habe die Strafbarkeit seines Vorhabens vorab mit dem Programm ChatGPT erörtert und sei von ähnlichen Angriffen in seiner Heimat China inspiriert worden. Bei der Tat habe er aus Rachsucht und Geltungsdrang besonders skrupellos gehandelt.

Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Verurteilung wegen mehrfachen versuchten Mordes. Neben der Freiheitsstrafe von 15 Jahren fordert sie eine ambulante Behandlung während des Vollzugs sowie eine Landesverweisung für ebenfalls 15 Jahre.

Source: Google News CH — Crime (de)

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