Radfahrerin in Mainz-Gonsenheim getötet: Jugendlicher vor Landgericht

Ein Jugendlicher fuhr 2024 ohne Führerschein in Mainz und tötete dabei eine 56-jährige Radfahrerin. Die Staatsanwaltschaft legte Berufung ein.

Radfahrerin in Mainz-Gonsenheim getötet: Jugendlicher vor Landgericht

Berufungsverfahren nach tödlicher Fahrt ohne Fahrerlaubnis in Mainz

Wie Google News DE — Crime (de) berichtet, soll ein Jugendlicher im April 2024 in einer Anwohnerstraße in Mainz-Gonsenheim das Auto seines Vaters gesteuert haben — ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein. Der Vater saß dabei auf dem Beifahrersitz.

Bei der vermeintlichen Fahrstunde erfasste das Fahrzeug eine 56-jährige Radfahrerin. Die Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Das Amtsgericht verurteilte den Jugendlichen wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Aufgrund seines Alters sprach das Gericht lediglich eine Verwarnung aus — ein Urteil, das die Staatsanwaltschaft nicht akzeptierte.

Laut einem Gerichtssprecher hat die Staatsanwaltschaft Berufung gegen das Urteil eingelegt. Sie hatte ursprünglich wegen fahrlässiger Tötung gegen den Minderjährigen und seinen Vater ermittelt. Ende September wird der Fall in zweiter Instanz vor dem Mainzer Landgericht neu verhandelt.

Das Verfahren gegen den Vater am Amtsgericht ist noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft beantragte gegen ihn einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit Beihilfe zum Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Source: Google News DE — Crime (de)

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