Taucher durchsuchen Berliner Spree nach Machete des CSD-Angreifers

Einen Monat nach dem Anschlag auf den Berliner CSD suchen Polizeitaucher in der Spree nach der Machete des Täters Abdul Ballout.

Taucher durchsuchen Berliner Spree nach Machete des CSD-Angreifers

Spree gesperrt: Ermittler suchen Tatwaffe aus CSD-Anschlag

Einen Monat nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner CSD haben Polizeitaucher am Dienstag die Spree nach der Machete des Täters abgesucht. Wie BILD berichtet, war der Flussabschnitt zwischen Ebertsbrücke, Kupfergraben und Weidendammer Brücke nahe der Museumsinsel am Morgen vollständig für die Schifffahrt gesperrt worden.

Beamte in Trockenanzügen stiegen von einem Boot der Wasserschutzpolizei ins trübe Wasser. Bei der gesuchten Waffe handelt es sich offenbar um jene Machete, mit der der Angreifer Abdul Ballout (21) am 25. Juli mehrere CSD-Besucher attackiert hatte, nachdem ein Baum seine Fahrt mit einem Transporter durch den Tiergarten gestoppt hatte. Dabei war ein Mensch getötet, 31 weitere schwer verletzt worden. Fünf davon wurden zusätzlich mit der Machete angegriffen. Die Waffe blieb bislang unauffindbar.

Ein Sprecher des Generalbundesanwalts (GBA) bestätigte gegenüber BILD den Einsatz: „Es handelt sich um Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Berliner CSD." Man suche nach „möglichen Gegenständen, die der vormals Beschuldigte weggeworfen haben könnte."

Nach dem Anschlag war Ballout geflohen. Am 26. Juli wurde er von SEK-Polizisten in einer Spandauer Kleingartenkolonie erschossen. Dem GBA-Sprecher zufolge sind die Ermittlungen gegen Ballout mit seinem Tod eingestellt worden. Untersuchungen zu möglichen Komplizen und Hintermännern laufen jedoch weiter.

Am 4. August wurde der als IS-Fanatiker beschriebene Ballout auf dem Friedhof in Gatow unter starkem Polizeischutz beigesetzt.

Source: BILD

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