Kokainhandel in München: 40-Jähriger vor Gericht – 123 Kilo, 2,8 Mio. Euro

Vor dem Landgericht München I steht Vladimir F., dem der Verkauf von 123 Kilogramm Kokain vorgeworfen wird. Ermittler vermuten dahinter eine internationale Organisation.

Kokainhandel in München: 40-Jähriger vor Gericht – 123 Kilo, 2,8 Mio. Euro

Spektakuläre SEK-Festnahme in der Münchner Fußgängerzone

Vor dem Landgericht München I hat der Prozess gegen Vladimir F. begonnen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wird dem 40-jährigen Autohändler vorgeworfen, innerhalb eines einzigen Jahres 123 Kilogramm Kokain im Wert von rund 2,8 Millionen Euro in München verkauft zu haben.

Die Festnahme des Angeklagten erfolgte mitten in der Münchner Fußgängerzone – durchgeführt vom Spezialeinsatzkommando (SEK). Ermittler gehen davon aus, dass hinter Vladimir F. eine international tätige Drogenorganisation steht.

Das weitere Umfeld des Falls ist nach Angaben der Zeitung außergewöhnlich weitläufig: Im Zusammenhang mit dem Gesamtkomplex tauchen ein Mann mit falscher Identität, ein Fußballverein mit 27 Punktabzug sowie ein versuchter Mord an einem Polizisten auf. Diese Sachverhalte werden Vladimir F. jedoch nicht persönlich zur Last gelegt.

Source: Süddeutsche Zeitung

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