Waymo-Robotaxi liefert alkoholisierte Teenager in San Mateo der Polizei aus

Zwei 15-Jährige tranken Alkohol in einem selbstfahrenden Waymo-Taxi in San Mateo – das Fahrzeug alarmierte die Polizei und übergab die Jugendlichen den Beamten.

Waymo-Robotaxi liefert alkoholisierte Teenager in San Mateo der Polizei aus

Waymo-Robotaxi alarmiert Polizei nach Fahrt mit alkoholisierten Jugendlichen

In der kalifornischen Stadt San Mateo haben zwei 15-Jährige eine ungewöhnliche Begegnung mit einem autonomen Fahrzeug erlebt – und dabei die Seiten gewechselt: vom Passagier zum Polizeifall. Wie Google News CH — Crime (de) berichtet, stiegen die beiden Teenager in ein Robotaxi des Unternehmens Waymo und tranken während der Fahrt Alkohol. Zusätzlich schossen sie mit Spielzeuggewehren im Fahrzeuginneren um sich.

Waymo registrierte das Verhalten der Jugendlichen und verständigte umgehend die Polizei. Die Beamten rückten mit einem Grossaufgebot aus – der Verdacht auf echte Waffen im Fahrzeug liess keine andere Wahl. Erst als das selbstfahrende Taxi die beiden Teenager den Einsatzkräften übergab, klärte sich die Lage: Von den Jugendlichen ging keine reale Gefahr aus.

Das San Mateo Police Department kommentierte den Vorfall auf Facebook und hob hervor, dass die Wahl des Robotaxis die Situation zumindest teilweise entschärft habe – denn alkoholisiertes Fahren hätte die Sache, so die Behörde wörtlich, „noch viel schlimmer gemacht".

Hacker im Flugzeug, Eichhörnchen im Büro: weitere Kuriositäten

Ebenfalls für Aufsehen sorgte ein Vorfall auf einem Delta-Flug von Las Vegas nach Atlanta kurz nach der diesjährigen Hacker-Konferenz Def Con. Laut Bericht störte ein Passagier das offizielle Bord-WLAN und richtete ein eigenes Netzwerk unter dem Namen „DELTA WIFI FAST" ein. Die Crew informierte die übrigen Passagiere. Das absichtliche Stören von WLAN-Verbindungen kann in den USA mit bis zu einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe von bis zu 10 000 US-Dollar geahndet werden. Die Untersuchung des Vorfalls dauert an.

An der Universidad Nacional Autónoma de México, der grössten Universität des Landes, schlug ein erstmals eingesetztes digitales Prüfungsverfahren unerwartet fehl. Ein Spezialbrowser sollte unerlaubte Programme blockieren, eine KI via Webcam das Verhalten der Kandidierenden überwachen. Das Ergebnis: Bis zu sechsmal so viele Prüflinge erzielten Spitzennoten wie in den Vorjahren. Die Universität ordnete daraufhin an, dass knapp 58 000 Kandidierende die Prüfung erneut ablegen müssen – diesmal vor Ort und unter menschlicher Aufsicht.

Aus Japan meldet der Automatenhersteller SDRS eine weitere Kuriosität: die sogenannte Do-Hiemon-Box, ein begehbarer Kühlschrank mit Sitzbank, konstant auf 15 Grad Celsius gehalten. Ein interner Luftstrom von 5 Grad Celsius soll Kopf, Nacken und Rücken kühlen. Zehn Minuten im Gerät sollen gegen die Sommerhitze genügen. Der Preis liegt umgerechnet bei rund 7 600 Franken; primär angesprochen werden Geschäftskunden, ein Einsatz auf öffentlichen Plätzen ist jedoch denkbar.

Schliesslich erlebten Mitarbeitende der thailändischen Meta-Niederlassung eine ungebetene Bürobesucherin: Aus einem Postpaket sprang ein Eichhörnchen, das anschliessend 20 Minuten durch die Räume lief. Einem Angestellten, der es einfangen wollte, kratzte das Tier den Finger auf, bevor es entkam. Wer das Paket abschickte und aus welchem Grund, ist bislang ungeklärt.

Source: Google News CH — Crime (de)