Betrunkener Tiroler ohne Führerschein nach Baumcrash in Breitenbach verurteilt
Ein 20-Jähriger krachte im Februar betrunken und ohne Führerschein in Breitenbach gegen einen Baum. Das Gericht verhängte eine milde Strafe von 480 Euro, zur Hälfte bedingt.

Prozess in Innsbruck: Alkohol, kein Führerschein und ein zerstörtes Wrack
Google News AT — Crime (de) berichtet über den Prozess gegen einen 20-jährigen Tiroler, der im Februar in Breitenbach am Inn betrunken und ohne Führerschein mit seinem Auto gegen einen Baum gefahren war. Zwei Freunde saßen bei dem Unfall im Fahrzeug.
Angesichts der Bilder vom Unfallort war das Ergebnis für alle drei Insassen glimpflich: Alle kamen vergleichsweise leicht davon. Dennoch folgten juristische Konsequenzen.
Verletzungen im Fokus des Verfahrens
Beim ersten Prozess im Mai stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie schwer die Verletzungen der Mitfahrer tatsächlich einzustufen waren. Die Anklage ging zunächst davon aus, dass ein Halswirbelbruch, multiple Prellungen sowie eine Blutansammlung zwischen Kopfschwarte und Schädelknochen bei einem der Beifahrer als schwere Körperverletzung zu werten seien – verursacht durch den Crash.
Weitere Untersuchungen ergaben jedoch, dass auch ein vorangegangener Skiunfall zu diesen Verletzungen beigetragen hatte. Das kam dem Angeklagten zugute. Der zweite Mitfahrer hatte im völlig zerstörten Fahrzeug lediglich eine Daumenprellung erlitten und galt damit juristisch als nur leicht verletzt.
Diversion abgelehnt – Urteil dennoch mild
Den Antrag der Verteidigung auf Diversion lehnte der Richter ab. „Das geht allein schon aus generalpräventiven Gründen nicht", begründete er die Entscheidung. Das letztlich gefällte Urteil fiel jedoch mild aus: Der 20-Jährige wurde zu einer Geldstrafe von 480 Euro verurteilt, die zur Hälfte bedingt ausgesprochen wurde.
Source: Google News AT — Crime (de)