KI-gestützte Cyberangriffe auf Wiener Betriebe: jeder siebente erfolgreich

Anfang des Jahres traf jeder siebente Cyberangriff auf Wiener Unternehmen sein Ziel. Künstliche Intelligenz und Spione in der Belegschaft verschärfen die Bedrohungslage laut einem neuen Bericht.

KI-gestützte Cyberangriffe auf Wiener Betriebe: jeder siebente erfolgreich

Wiener Unternehmen unter digitalem Beschuss – KI macht Angreifer effizienter

Jeder siebente Cyberangriff auf Wiener Betriebe war zu Jahresbeginn erfolgreich – das geht aus einem neuen Sicherheitsbericht hervor, über den die Kronen Zeitung erste Details und Einschätzungen veröffentlicht hat.

Künstliche Intelligenz verändert dabei die Angriffsmethoden grundlegend: Kriminelle agieren schneller, zu deutlich geringeren Kosten und mit weniger Hemmungen als zuvor. Die Schlagzahl der Attacken steigt, die Einstiegshürde sinkt.

Hinzu kommt eine Gefahr aus den eigenen Reihen. Spione in der Belegschaft gelten laut dem Bericht als wachsendes Risiko für Wiener Unternehmen.

Präparierter USB-Stick reicht aus

WKW-Spartenobmann Martin Heimhilcher schildert ein konkretes Angriffsszenario: Ein USB-Stick liegt im Eingangsbereich eines Unternehmens, beschriftet mit „Gehälter 2026". Ein neugieriger Mitarbeiter steckt ihn in den Firmenrechner. „Damit steht die Bude", sagt Heimhilcher. Die Methode ist simpel – und offenbar wirksam, denn genau solche Vorfälle häufen sich derzeit in Wien.

„Schrotflinte" im digitalen Raum

Das Bild, das der neue Bericht zeichnet, ist laut Kronen Zeitung beunruhigend. Angreifer setzen nicht mehr auf gezielte Einzelattacken, sondern auf breit gestreute Kampagnen – eine digitale „Schrotflinte", die möglichst viele Ziele gleichzeitig erfassen soll. KI-Werkzeuge ermöglichen es, solche Angriffe zu automatisieren und in kurzer Zeit auf viele Betriebe auszurollen.

Weitere Details des Berichts sollen in Kürze vollständig veröffentlicht werden.

Source: Kronen Zeitung

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