Millionenbetrug mit Marbella-Villa aufgeflogen: drei Festnahmen in Wien und Spanien

Ein österreichischer Immobilienunternehmer stellte Betrügern eine Falle – Ermittler sicherten 2,1 Millionen Euro in Falschgeld.

Millionenbetrug mit Marbella-Villa aufgeflogen: drei Festnahmen in Wien und Spanien

Rip-Deal um Marbella-Luxusvilla endet mit drei Festnahmen

Ein vorgetäuschter Immobilienkauf im spanischen Marbella ist als professionelle Betrugsmasche aufgeflogen. Wie krone.at berichtet, schöpfte der österreichische Verkäufer rechtzeitig Verdacht und brachte damit eine koordinierte Polizeiaktion ins Rollen, die gleichzeitig in Wien und Spanien stattfand.

Anfang August bot ein österreichischer Immobilienunternehmer seine Luxusvilla in Marbella zum Verkauf an. Kurz darauf meldeten sich angebliche Investoren eines Schweizer Immobilienkonsortiums. Nach mehreren Treffen einigten sich die Parteien auf eine Baranzahlung von 1,8 Millionen Euro. Parallel dazu sollte der Sohn des Verkäufers in Wien eine Vermittlungsprovision von 300.000 Euro in Goldmünzen übergeben.

Der Unternehmer wurde jedoch misstrauisch und wandte sich an die Wiener Polizei. Gemeinsam mit spanischen Ermittlern wurde daraufhin eine Lockfalle vorbereitet. Am 6. Oktober schlugen die Beamten zeitgleich in Wien und Marbella zu.

Drei Verdächtige im Alter von 27, 30 und 53 Jahren wurden festgenommen. Die Ermittler stellten zudem gefälschte Euro-Banknoten im Gegenwert von rund 2,1 Millionen Euro sicher.

Die drei Männer sind laut Polizei europaweit einschlägig bekannt: Zusammen weisen sie 30 Vorstrafen in mindestens fünf europäischen Staaten auf. An der Aktion waren Europol, das österreichische Bundeskriminalamt sowie die spanische Policía Nacional beteiligt. Die Polizei bezeichnete den Einsatz als den bislang größten Erfolg im Bereich der Rip-Deal-Kriminalität in Österreich.

Source: Google News AT — Crime (de)

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